Presse
Presseinformation 23. Oktober 2010Neckarsulm

Kein Deckel für Photovoltaik! Wann kommt der Deckel für die Fossilen?

KACO new energy widerspricht dena-Chef: Beschränkung der erneuerbaren Energien ist der falsche Weg.

Gegen eine Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energiequellen werden immer neue Argumente ins Feld geführt. Wurde sie zunächst als ‚völlig unmöglich’ in Abrede gestellt, war speziell gegen die Photovoltaik zuletzt das Argument bemüht worden, sie sei für ihren geringen Beitrag viel zu teuer. Und nun warnt Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur (dena), vor zu viel Solarstrom. Wir erinnern uns, letztes Jahr sah Kohler den Verbraucher noch von einer „Stromlücke“ bedroht.

„Diese Debatte nimmt absurde Formen an“, findet Ralf Hofmann Geschäftsführer der KACO new energy GmbH. „Glaubt man den Vorwürfen ihrer Gegner, hat sich die Photovoltaik innerhalb nur einer Dekade von einer Lachnummer zur schlimmsten Bedrohung der Stromnetze gewandelt.“ In der Tat: In seiner Mitteilung vom 16. Oktober sieht Kohler bei weiterem steilen Ausbau der Photovoltaik bereits ab Ende 2011 genügend Leistung installiert, um an Sommerwochenenden den gesamten (!) Strombedarf solar zu decken. „Katastrophal“ für die Stromnetze, meint Kohler.

„Bedrohlich ist diese Entwicklung für die Netze doch nur, wenn nicht in gleichem Maße die Einspeisung aus fossilen Quellen zurückgefahren wird“, so Hofmann. „Weg mit Kohle- und Uranstrom, den niemand braucht, und schon sind die Netze entlastet. Würde man Stromversorgung endlich von der Nachfrageseite her denken, wäre sofort klar: Für nicht-regelbare Kraftwerke ist in unserem Strommix kein Platz mehr.“ Das Verteilungsproblem darf kein Argument sein, den Ausbau der Photovoltaik und anderer erneuerbarer Energien zu behindern. „Wir brauchen den Vorrang für grünen Strom nicht nur auf der Abrechnung, sondern in der Leitung“, fordert Ralf Hofmann. „Solarstrom muss zum Verbraucher und darf nicht weggeregelt, sprich weggeworfen werden.“

Angesichts des „überraschenden“ Netzengpasses fragt KACO: War es einfach Kalkül, den Ausbau und die Anpassung der Netze sehenden Auges zu unterlassen? Wieso verläuft die Einführung von „smart meters“ so schleppend? Und warum gibt es noch nicht einmal ansatzweise eine Diskussion über die Pflicht, nicht-regenerative Kraftwerke regelbar zu machen?

Die vermeintlichen technischen Widerstände sind für Ralf Hofmann nicht die wahren Beweggründe: „Für Industrien mit kontinuierlich steigenden Brennstoffkosten stellen Technologien mit ‚Null Euro’ Bennstoffkosten eine existenzielle Bedrohung dar. Deswegen sollen wir vor der Tür gehalten werden.“

Ansprechpartner KACO new energy GmbH

Andreas Schlumberger

Dipl.-Biol.
Andreas Schlumberger, Leiter Marketing
KACO new energy GmbH
Carl-Zeiss-Str. 1
74172 Neckarsulm
Germany
Fon: +49 7132 3818-0
Fax: +49 7132 3818-703
Bitte aktivieren Sie JavaScript, damit die E-Mail Adresse angezeigt wird.

Ansprechpartner Pressearbeit

Sabine Lübke

Sabine Lübke
Solar Consulting GmbH
Agentur für nachhaltige Kommunikation
Solar Info Center
79072 Freiburg
Germany
Fon: +49 761 380968-26
Fax: +49 761 380968-11
www.solar-consulting.de
Bitte aktivieren Sie JavaScript, damit die E-Mail Adresse angezeigt wird.

Dateien zum Artikel:

Presseinformation 23. Oktober 2010Format: PDF
Größe: 28.16 KB
PDFde

Ihre Anlagenüberwachung
mit Powador-web

Downloads

  • Aktuelle Software-Versionen
  • Datenblätter
  • Broschüren
  • Bedienungsanleitungen
  • Zertifikate
Zu den Downloads