Presse
Presseinformation 11. Juni 2012Neckarsulm

KACO new energy fordert Verbesserungen im novellierten EEG

Der Neckarsulmer Wechselrichterhersteller formuliert konkrete Forderungen an die Ausgestaltung und die zukunftsfähige Entwicklung des EEG.

Die KACO new energy GmbH fordert eine zukunftsfähige Entwicklung des EEG, die die Fehler des Röttgen-Rösler-Entwurfs streicht. Zudem hält Ralf Hofmann, Geschäftsführer des Wechselrichterherstellers, ein grundsätzliches Umdenken in der ganzen Ausrichtung der Energiepolitik für unumgänglich. Zu diesen Themen hat die KACO new energy GmbH einen eigenen Forderungskatalog aufgestellt:

Forderungen an die Ausgestaltung des EEG

  • Eine Absenkung für 2012 ist genug! Die Vergütung bleibt bei
          - 24,43 Ct/kWh bis 30 kW
          - 23,23 Ct/kWh für 30 – 100 kW
          - 21,98 Ct/kWh für 100 – 1000 kW
          - 18,33 Ct/kWh ab 1000 kW
  • Beibehaltung der Förderstaffelung bei 30 und 100 kW
  • Stabiler Zubau von 8 GW PV-Leistung pro Jahr
  • Einführung eines Speicherbonus von
          - 10 Ct/kWh für Bleibatterien,
          - 12 Ct/kWh für Lithium-Ionen-Speicher
          - 13 Ct/kWh ab Januar 2013 für Lithium-Ionen-Speicher aus deutscher Produktion

Forderungen an die Energiepolitik
  • Aussetzen der Stromsteuer zur Entlastung der Verbraucher
    Wenn die Politiker, die den überforderten Stromkunden als Kampfthema für sich entdeckt haben, tatsächlich an der Entlastung der Bürger interessiert wären, könnten sie mit einer befristeten Abschaffung der Stromsteuer von 2013 bis 2020 wesentlich mehr dazu beitragen als mit der Beschneidung der Zukunftsenergie Photovoltaik.
  • EEG-Umlage für energieintensive Betriebe wieder einführen
    Es war ein Fehler, ausgerechnet Großverbraucher von der EEG-Umlage zu befreien, wo doch gerade sie von der dämpfenden Wirkung der Erneuerbaren auf den Börsenstrompreis profitieren. Sie sind umgehend in voller Höhe an der EEG-Umlage zu beteiligen.
  • Umlegung der Netzausbaukosten auf energieintensive Betriebe
    Ein weiteres Mal wird versucht die Kosten der Energiewende einseitig beim Verbraucher zu platzieren. Richtig wäre aber vielmehr, die Energieverschwender im Land heranzuziehen, anstatt sie immer weiter zu schonen.
  • Einmalige EEG-Sonderabgabe auf die Gewinne der Stromkonzerne
    Zwischen 2002 und 2010 haben die deutschen Stromkonzerne Gewinne in Höhe von ca. 136 Mrd. € verzeichnet. Eine Sonderabgabe von 10% halten wir für angemessen als Anschubfinanzierung zum Netzausbau.
Die Befürworter und Träger der Energiewende dürfen jetzt nicht verzagt auftreten. KACO new energy ermuntert sie, sich diesen Forderungen anzuschließen.

Ansprechpartner KACO new energy GmbH

Andreas Schlumberger

Dipl.-Biol.
Andreas Schlumberger, Leiter Marketing
KACO new energy GmbH
Carl-Zeiss-Str. 1
74172 Neckarsulm
Germany
Fon: +49 7132 3818-0
Fax: +49 7132 3818-703
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Ansprechpartner Pressearbeit

Sabine Lübke

Sabine Lübke
Solar Consulting GmbH
Agentur für nachhaltige Kommunikation
Solar Info Center
79110 Freiburg
Germany
Fon: +49 761 380968-26
Fax: +49 761 380968-11
www.solar-consulting.de
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